Dez
14
2009
In der Ölmalerei ist es seit jeher üblich, dass das fertige Ölbild mit Schlussfirnis bearbeitet wird. Aber auch in der Acrylmalerei kommen sowohl Zwischenfirnis, als auch Schlussfirnis zum Einsatz.
Die Firnis schützt das fertige Acrylbild vor Staub und Schmutz und sorgt dafür, dass auch nach vielen Jahren die Leuchtkraft der Farben nicht nachlässt. Ein Vergilben oder Verblassen der Acrylfarbe wird somit durch einen Firnis-Auftrag vermieden. Außerdem bewirkt die Schlussfirnis, dass die unterschiedlichen Farben einen gleichmäßigen Glanz erhalten.
Wie bereits erwähnt, ist es üblich, dass Firnis in zwei Schichten aufgetragen wird. Zwischenfirnis wird bei Acrylbildern verwendet, wenn ein Bild in mehreren Schichten angefertigt wird. Hierbei kann die Firnis zwei Aufgaben erfüllen: Zum einen sorgt sie dafür, dass untere Farbschichten in der Schichtenmalerei nicht farblos und matt erscheinen, da das Aufsaugen von Bindemitteln durch die Firnis vermieden wird. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass es sich tatsächlich um Zwischenfirnis handelt und kein Wachs enthält.
Nachdem die Zwischenfirnis getrocknet ist, können weitere Farbschichten aufgetragen werden.
Nach Fertigstellung des Acrylbildes wird die Schlussfirnis aufgetragen. Im Künstlerbedarf ist die Schlussfirnis als Spray oder als Flüssigkeit erhältlich. Die flüssige Zwischenfirnis wird mit einem breiten Haarpinsel gleichmäßig über das Bild gestrichen.
Sowohl Sprays als auch Flüssigfirnis sind in unterschiedlichen Glanzarten erhältlich. Hier kann zwischen hochglänzend, glänzend oder matt gewählt werden.
Im Gegensatz zur Zwischenfirnis ist es nicht möglich, auf Schlussfirnis weiter zu malen. Wird die Schlussfirnis aufgetragen, sollte man sich also absolut sicher sein, dass man keine Korrekturen am Bild mehr durchführen möchte.
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