Jun
24
2009
Mit der Airbrush-Technik können phantastische Bilder hergestellt werden. Diese können sowohl auf verschiedenen Malgründen wie Airbrushpapier, Textilien oder Holz, aufgebracht werden. Außerdem kommt die Airbrush auch bei der Anfertigung von Tattoos, beim Permanent-Make-up oder aber bei der künstlerischen Gestaltung von Kraftfahrzeugen zum Einsatz.
Wer sich mit dem Airbrushen beschäftigt, wird feststellen, dass häufig Schablonen oder so genannte Maskierfolie verwendet wird. Die Maskierfolie wird immer dann benutzt, wenn der Malgrund von der Airbrushfarbe verschont bleiben soll. Ebenfalls wird durch die Maskierfolie vermieden, dass fließende Farbübergänge entstehen. Wenn man die Folie oder Schablone einfach weg lassen würde, könnten keine scharfen Kanten entstehen, da der Sprühnebel der Airbrush dafür sorgen würde, dass sich die Farbe auf dem Malgrund verteilt und festsetzt.
Die Maskierfolie ist zwar teurer als eine handelsübliche Folie, hat allerdings den Vorteil, dass sie sich problemlos wieder vom Malgrund ablösen lässt. Die einseitig klebende und transparente Folie verfügt über ein Karomuster, so dass Vorzeichnungen aufgemalt werden können.
Um die Entstehung von Blasen unter der Folie zu vermeiden, wird die Folie an einer Seite des Malgrundes angesetzt und dann vorsichtig nachgedrückt.
Zum Andrücken der Maskierfolie sind im Handel spezielle Werkzeuge erhältlich, die für ein gleichmäßiges Anliegen der Folienränder sorgen. Liegt der Rand nicht gleichmäßig auf dem Malgrund, kann Farbe auf die geschützten Flächen laufen.
Soll ein Bereich innerhalb der Folie bemalt werden, muss die entsprechende Stelle heraus geschnitten werden. Hierzu eignen sich am Besten Cutter oder sehr scharfe Messer, die für den Anfang gute Dienste leisten. Für Airbrush-Profis sind im Handel spezielle Skalpell-Sets erhältlich, die optimal geeignet sind.
Beim Schneiden der Maskierfolie sollte man immer sehr vorsichtig sein und darauf achten, dass man lediglich die Folie zerschneidet und nicht den darunter befindlichen Malgrund.
|