Jul

24

2009

Kleine Farbenlehre

Abgelegt in Allgemein

Wer sich mit der Malerei beschäftigt, kommt nicht umhin, sich ein wenig mit der Theorie der Farbenlehre auseinander zu setzen. Die Farbenlehre spielt beim Mischen der Farben in der Acryl- und Ölmalerei, als auch in der Aquarellmalerei, eine große Rolle.
So farbenfroh viele Bilder auch sind, sie wurden aus nur drei Grundfarben, die auch als Primärfarben bezeichnet werden, gemischt. Diese Grundfarben sind Rot, Blau und Gelb.
Alle anderen Farbtöne können aus diesen drei Farben gemischt werden, mit Ausnahme von Schwarz und Weiß.

Als Sekundärfarben werden Farbtöne bezeichnet, wenn man zwei Grundfarben miteinander vermischt. So ergeben beispielsweise die Farben Rot und Gelb die Sekundärfarbe Orange. Oder die Sekundärfarbe Grün entsteht aus den zwei Grundfarben Blau und Gelb.
Nun kann zusätzlich der Farbton der Sekundärfarben verändert werden, indem man die Anteile der Farbpigmente der Grundfarben variiert. Diese Veränderung wird durch das Mischungsverhältnis der Grundfarben erreicht.
So entstehen die vielfältigsten Farben, die als Tertiärfarben bezeichnet werden. Wird jetzt eine Primärfarbe mit einer Sekundärfarbe vermischt, werden Brauntöne erzeugt. Farbneutrale Grautöne entstehen, wenn man die drei Grundfarben Rot, Gelb und Blau, in einem exakt gleichen Anteil miteinander mischt.

In der Malpraxis sollte darauf geachtet werden, dass so wenig Farben wie nur möglich miteinander vermischt werden. Werden zu viele Farben gemischt, entstehen Farbtöne, die eher schmutzig wirken und nur über wenig Leuchtkraft verfügen.
Bevor die gemischten Farben von der Farbpalette auf den Malgrund aufgetragen werden, empfiehlt es sich, diese vorher auf einem Schmierblatt anzusehen.
Hobbymaler sollten sich vor allen Dingen nicht entmutigen lassen. Mit etwas Übung gelingen bereits nach einer kurzen Übungszeit die schönsten Farbzusammenstellungen.

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