Dez

18

2009

Techniken der Seidenmalerei

Abgelegt in Allgemein

Seidenmalerei blickt auf eine lange Tradition zurück. Die ältesten Spuren zur Seidenherstellung finden sich in China und werden auf ein Alter von ca. 3000 Jahre datiert.

Bei der Seidenmalerei handelt es sich um ein insbesondere bei Frauen recht beliebtes Hobby, das sich durch die inzwischen recht günstigen Preise für Seide immer größerer Beliebtheit erfreut.

Hierbei wird ein Seidentuch auf einen Holzrahmen gespannt und das Tuch in unterschiedlichen Techniken bemalt. Es können Muster mit einem Fixierstift vorgemalt werden, die dann mit der eigentlichen Seidenmalfarbe gefüllt werden oder es wird bewusst zugelassen, dass die Farben ineinander verlaufen.
Im Wesentlichen gibt es fünf Techniken:
a) Die Knitter- oder Knülltechnik
Die Farbe mit Watte auf ein vorher zerknülltes feuchtes Seidentuch aufgebracht.
b) Die Plissiertechnik
Man dreht den Stoff zu einer Wurst und lässt diesen cirka eine Stunde im sprudelnden Wasser kochen. Die Stoffwurst muss vor dem Bemalen noch etwa einen Tag trocknen.
c) Die Konturentechnik
Die wohl gängigste Methode; mit Konturenfarbe eingefasste Flächen werden mit Seidenmalfarbe gefüllt
d) Die Salztechnik
Die bemalten, noch feuchten Fläche werden mit Sals bestreut, wodurch sich interessante Effekte ergeben
e) Die Aquarelltechnik
Die Seide wird vor dem Bemalen mit Aquarellgrund grundiert, wodurch sich das Fließverhalten der Farben ändert.

Nach dem Trockenvorgang werden die Farben (meist durch Waschen mit folgendem Bügeln) fixiert.
Solche Tücher können als Kleidung in Form von Schals benutzt werden oder auch auf einen Rahmen gespannt dekorativen Zwecken dienen.

Weitere Informationen zu diesem interessanten Hobby erhalten Sie auf www.seidenmalerei-vorlagen.de.

Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar dazu schreiben: