Jun

5

2009

Welcher Keilrahmen eignet sich am besten?

Abgelegt in Allgemein

Im Handel sind komplett fertige, bereits mit Leinwand bespannte Keilrahmen, erhältlich.
Für Hobbymaler oder Malanfänger sind diese Rahmen besonders praktisch, da man im Prinzip sofort mit dem Malen beginnen kann.
Künstler, die über entsprechende Erfahrung verfügen, sind von den aus Fernost stammenden Keilrahmen meist wenig begeistert, da die Leinwand und das Holz des Rahmens nicht sehr hochwertig verarbeitet wurden.
Wer lieber selber handwerklich tätig werden möchte, hat die Möglichkeit, selber einen Keilrahmen zu bauen und anschließend auch zu bespannen.
Das Bespannen mit Leinwand hat jedoch schon so manchen Künstler an den Rand seiner Geduld geführt. Wurde die Leinwand fehlerhaft auf dem Rahmen aufgebracht, kommt es zu einer unschönen Faltenbildung des Gemäldes. Deshalb sollte man sich gut informieren, bevor es an die Arbeit geht.
Außerdem sind im Handel Keilrahmen-Konstruktionen zu erwerben, die bereits vorgearbeitet wurden und nur noch zusammen gesetzt werden müssen.

Diese halbfertigen Keilrahmen bieten viele Vorteile und sind in vielen verschiedenen Variationen, Qualitätsstufen und Preisklassen erhältlich.
Bei den bereits bespannten Keilrahmen muss lediglich für die richtige Spannung gesorgt werden, indem pro Ecke je zwei Keile auf der Rückseite des Rahmens in die vorgefrästen Schlitze getrieben werden.
Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die gerade Kante des Keils nach außen gerichtet ist. Um die Leinwand vor Beschädigungen zu schützen, sollte ein Stück Pappe unter den Keil gelegt werden. Beginnend in einer Ecke wird der erste Keil eingeschlagen, bis sich in der Gehrung ein kleiner Spalt bildet, anschließend folgt der zweite Keil in der selben Ecke.
Danach folgt die gegenüberliegende Seite sowie die beiden letzten Ecken. Um eine gleichmäßige Spannung zu erzielen, sollten alle Keile abwechselnd immer ein Stück tiefer in den Rahmen geschlagen werden.
Wer den kompletten Keilrahmen selber bauen möchte, sollte über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügen. Einfacher ist es, sich im Handel oder beim Tischler bereits vorgearbeitetes Holz für den Keilrahmen zu besorgen.

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