Jul

11

2009

Nass-in-Nass-Technik in der Aquarellmalerei

Abgelegt in aquarellmalerei

Die Nass-in-Nass-Technik wird in der Malerei sehr häufig angewandt.
Bekannt wurde die Technik durch den Künstler Bob Ross, der besonders häufig Acryl- und Ölbilder in der Nass-in-Nass-Technik fertigstellte.
Aber auch in der Aquarellmalerei erkennt man diese Technik häufig am verwaschenen Farbverlauf. Hintergründe wie Himmel, Wolken oder Wasser gelingen Nass-in-Nass besonders gut.

Obwohl sie zu den meist angewandten Aquarelltechniken gehört, ist sie auch sehr schwer auszuführen, da man über den Farbverlauf so gut wie keine Kontrolle hat.
Die Fläche des Bildes, die Nass-in-Nass gemalt werden soll, wird mit einem Pinsel oder einem Schwamm angefeuchtet.
ierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Papier nicht so nass ist, dass Pfützen entstehen. Überschüssiges Wasser sollte deshalb mit einem Tuch oder Küchenpapier entfernt werden. Es reicht völlig aus, wenn die Oberfläche des Papiers glänzt.

Anschließend kann mit dem Auftragen der Aquarellfarbe begonnen werden. Wenn das Papier noch sehr nass ist, verlaufen die Farben stärker, als wenn das Papier nach längerer Wartezeit angetrocknet ist.
Aquarellfarbe kann direkt aus dem Napf oder der Farbtube verwendet werden oder aber vorher verdünnt werden.
Wird die Aquarellfarbe pur aufgetragen, ist das Ergebnis dementsprechend farbintensiver.
Mit einem Rundpinsel können die gewünschten Farben auf das feuchte Papier aufgetupft und verstrichen werden. Alternativ kann jedoch auch ein Flachpinsel verwendet werden.

Erfahrene Maler können auch in einer kleinen Schale Farbe anmischen und anschließend auf das angefeuchtete Papier schütten.
So verlaufen die Farben optimal und verlieren ihre Struktur.
Das fertige Aquarell wird nach der Trocknungszeit etwas blasser erscheinen, als es im feuchten Zustand war. Wenn ein farbintensives Aquarell gewünscht wird, sollte deshalb darauf geachtet werden, dass auch eine sehr intensive Farbmischung gewählt wird.
Grundsätzlich ist es sinnvoll, zunächst mit den Farben zu experimentieren, denn für die Nass-in-Nass-Technik ist etwas Übung erforderlich, besonders dann, wenn man einen bestimmten Effekt erzielen möchte.

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