Décopatch ist ein recht neuer Basteltrend aus Frankreich und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Serviettentechnik. Mit der Basteltechnik lassen sich Accessoires wie Lampen, Bilderrahmen, Holzschatullen, Vasen und sogar alte Möbelstücke verschönern.
Das Décopatch-Papier kann auf sämtliche glatte und unebene Oberflächen aufgetragen werden und verwandelt selbst den langweiligsten Gegenstand zu einem trendigen Dekorationsstück. Genau wie bei der Serviettentechnik werden der Kreativität bei Décopatch keine Grenzen gesetzt. Auf den ersten Blick sieht eine Décopatch-Arbeit aus, als wenn der Gegenstand bemalt wurde und die Farben bleichen auch nach vielen Jahren nicht aus.
Décopatch-Papier ist mit sehr vielen verschiedenen Mustern im Künstlerbedarf erhältlich.
Vorteilhaft am reißfesten Décopatch-Papier ist, dass das Aufkleben kinderleicht ist und keine Gefahr besteht, dass man das Papier beim Kleben zerstört oder sich Falten bilden.
Im Folgenden eine Anleitung, die aufzeigt, wie die Basteltechnik funktioniert.
Zunächst wird ein Objekt ausgesucht, das mit Décopatch-Papier verschönert werden soll. Hierbei das Material keine Rolle. Es kann aus Glas, Keramik, Pappmaché, Kunststoff, Holz, Porzellan, Stoff oder Pappe bestehen.
Für den ersten Versuch benötigt man mehrere Bögen Décopatch-Papier mit unterschiedlichen Mustern, einen weichen Pinsel, Décopatch-Kleber sowie Décopatch-Klarlack.
Zunächst wird das Papier in unterschiedlich große Stücke gerissen oder geschnitten. Danach wird eine kleine Fläche des Objektes mit Décopatch-Kleber eingepinselt. Auf diese Stelle wird dann ein Stück Décopatch-Papier geklebt. Je nachdem, wie großflächig der Kleber aufgetragen wurde, können auch mehrere Papierstücke nebeneinander geklebt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Ränder der einzelnen Stücke leicht überlappen.
Über das angeklebte Décopatch-Papier wird anschließend noch einmal Kleber gestrichen, wobei man, genau wie bei der Serviettentechnik immer von der Mitte zu den Außenrändern streichen sollte. Der Auftrag sollte möglichst dünn sein und keine überschüssigen Kleberreste hinterlassen. So arbeitet man sich Stück für Stück über das ganze Objekt. Wenn der Gegenstand sehr bunt werden soll, ist es ratsam, verschiedene Décopatch-Papierbögen zu verwenden.
Bei häufig benutzten Möbelstücken, wie beispielsweise Stühlen, ist ein anschließender Auftrag mit Décopatch-Klarlack empfehlenswert. So wird ein Abrieb des Motivs vermieden und der Stuhl behält über Jahre sein dekoratives Aussehen.
Décopatch begeistert nicht nur den erfahrenen Bastelkünstler, sondern auch den blutigsten Anfänger. Die Technik eignet sich für jeden kreativen Menschen, der Spaß am Basteln hat. Und das Gute an Décopatch ist, dass man wegen der einfachen Verarbeitung gleich beim ersten Versuch große Erfolge erzielt.