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26

2012

Kunstwerke von Udo Lindenberg

Abgelegt in Künstler

Geboren wurde Udo Lindenberg am 17. Mai 1946 in Gronau in Westfalen. Bei uns ist der Künstler bisher eher als Sänger bekannt, aber was viele nicht wissen, ist, dass er auch malt. Bereits seit 1995 beschäftigt sich der Künstler mit der Malerei und seit 1996 kann man die Bilder in diversen Ausstellungen besichtigen. Auch sein Bruder Erich, der im Jahre 2006 starb, war ein renommierter Kunstmaler

Mutiges Auftreten – freche Motive – interessante Kunstwerke
Udo Lindenberg zeichnet Cartoons mit frechen, bunten Motiven, auf denen bekannte Szenen wie der Sonderzug nach Pankow, die berühmte Andrea Doria oder einfach Erlebnisse aus seinem Tagesablauf abgebildet sind. Knallbunte Bilder, oft mit dem „Männchen“ mit Hut. Eine Besonderheit sind seine „Likörelle“, die mit Eierlikör, Blue Curacao, Grenadine und anderen alkoholischen Getränken gemischt wurden. Bei den Bildern Udo Lindenbergs handelt es sich stets um Unikate, die handsigniert und mit Echtheitszertifikat versehen sind. In der Zwischenzeit ist die Nachfrage nach den „Likörellen“ enorm angestiegen. Seine Werke kreiert er überwiegend im Hotel Atlantic, wo er auch wohnt. Das Hotel Atlantic hat ein eigenes Atelier, das vom Haus für Künstler eingerichtet wurde. In diesem Atelier haben bereits die bekannten Künstler Max Liebermann und Oskar Kokoschka gemalt. Dem Maler Udo Lindenberg ist es wichtig, sich in allen Bereichen der Kunst kreativ zu betätigen. Er spricht allen Mut zu, sich etwas zu trauen und einfach loszulegen. Frechheit siegt und daraus entstehen oft die interessantesten Werke. Sein erster Bildband „Lindianer – Bilder in Panikcolor“ erscheint im Voggenreiter Verlag. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zeigt in fünf Räumen der Belle Étage Udo. Die Ausstellung. Die Ausstellung bietet einen guten Überblick über sein Gesamtschaffen.

Politisches Engagement gegen Militarismus und Rechtsextremismus
Udo Lindenberg ist über sein künstlerisches Schaffen hinaus für sein politisches Engagement bekannt. Legendär sind die an den DDR-Staatsratsvorsitzen Erich Honecker verschenkte Lederjacke mit dem Schriftzug „Gitarren statt Knarren“ und sein Auftritt im Ost-Berliner „Palast der Republik“ im Jahre 1983. Unvergessen sind seine klaren Stellungnahmen gegen Militarismus und Rechtsextremismus.

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