Aug

28

2009

Malen und Zeichnen als Therapie

Abgelegt in ölmalerei

Wer sich schon einmal über einen längeren Zeitraum mit der Malerei oder mit dem Zeichnen beschäftigt hat, weiß, wie entspannend es sein kann, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Um sich beim Malen oder Zeichnen entspannen zu können und in sich kehren zu können, ist Ruhe von Nöten.
Wenn das Malen und Zeichnen als Therapie genutzt wird, ist es ratsam, sich in einen ruhigen Raum zurückzuziehen. Bei Gruppentherapien in der Kunsttherapie ist es ebenfalls üblich, dass während der kreativen Zeit nicht gesprochen wird.

In den letzten Jahrzehnten haben sich Kunst- und Maltherapien besonders in stationären therapeutischen Einrichtungen durchgesetzt. Malen und Zeichnen eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Stressbewältigung sowie zur Bewältigung psychischer Krisensituationen. Belastende Erlebnisse können durch die eigene Kreativität verarbeitet werden.
Eine Maltherapie eignet sich besonders für Menschen, denen es schwer fällt, über ihre Probleme zu sprechen. Durch das Malen von Bildern bekommen sie eine ganz neue Möglichkeit, sich auszudrücken.
Kunst- und Maltherapien werden auch in Rehabilitationskliniken, in der Ergotherapie sowie in der Geriatrie eingesetzt.
Patienten mit physischen Beschwerden kann das Malen oder Zeichnen sowohl bei der persönlichen Bewältigung von Problemen als auch von Schmerzen helfen.

Maltherapien sind auch für Menschen geeignet, die von sich selber denken, dass sie keine Begabung für das Malen und Zeichnen haben. Es geht auch nicht darum, dass von Patienten erwartet wird, dass sie wahre Kunstwerke erschaffen.
Der wichtigste Aspekt ist in der Kunsttherapie, dass das Malen und Zeichnen eine ganz neue Art der Ausdrucksform ist und der Patient seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann.
Malen und Zeichnen kann jeder lernen, allerdings sollte die Motivation stimmen.

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