Sep

14

2009

Schutz von Pastellkreide-Bildern

Abgelegt in Pastellkreide

Das Malen mit Pastellkreiden oder Ölpastellen gehört zu den anspruchsvolleren Maltechniken. Besonders in der Landschafts- und Portraitmalerei, aber auch für zahlreiche andere Motive, eignen sich Pastellkreiden hervorragend.
Allerdings ist das Malen mit Pastellkreide für den unerfahrenen Malanfänger nur bedingt geeignet.
Da die Pastellkreide in mehreren Schichten auf das Papier gebracht wird, kann es schnell passieren, dass aufgetragene Farbe mit dem Handrücken verwischt wird. Tritt dieses Problem während der Malarbeit auf, kann das Malheur meist noch behoben werden.
Nach der Fertigstellung sollte das Pastellkreide-Bild jedoch schnellstmöglich vor äußeren Einwirkungen geschützt werden.
Der beste Schutz vor dem Verwischen ist ein Glas-Bilderrahmen. Vor dem Einrahmen muss das Bild allerdings mit einem speziellen Sprüh-Fixativ behandelt werden, das im Künstlerbedarf erworben werden kann.
Wer gerade kein Fixativ zur Hand hat, kann zur Not auf Haarspray zurückgreifen. Das fertige Bild wird hierbei gründlich eingesprüht und muss anschließend trocknen.

Wenn das Fixativ oder das Haarspray getrocknet ist, kann das Bild zum Schutz eingerahmt werden. Staub und Luftfeuchtigkeit können dem Kunstwerk nun nichts mehr anhaben.
Allerdings ist es nicht ratsam, den Glasrahmen direkt in Kontakt mit den Farbpigmenten zu bringen.
Mit einem Passepartout kann man den nötigen Abstand zwischen Bild und Rahmen bekommen. Möchte man jedoch auf die weiße Umrandung des Passepartout verzichten, kann zum Schutz auch ein Stück Pappe als Abstandhalter zwischen Rahmen und Bild gelegt werden.

Wer mehrere Pastellkreide Bilder lediglich aufbewahren und erst später einrahmen möchte, kann die Bilder auf einem ebenen Untergrund hinlegen. Zum Schutz sollte zwischen die einzelnen Bilder jedoch ein Stück Papier, wie zum Beispiel Back- oder Brotpapier gelegt werden.

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